PNP 13.05.19: „Ich kann Bürgermeister“

Veröffentlicht am 16.05.2019 in Ortsverein

SPD-Kandidat Günter Zellner wird mit 100 Prozent der Stimmen nominiert

Töging. Das Ziel ist klar: Er will ab Mai 2020 Bürgermeister von Töging sein. Der SPD-Ortsverein unterstützt den 50-jährigen Günter Zellner dabei: Alle 42 SPD-Mitglieder und Sympathisanten, die am Freitag im Gasthaus Müllerbräu wählen, sagen „Ja“ zu Zellner als Bürgermeisterkandidat. Mit 100 Prozent geht er ins Rennen – ein erster „Schlüssel“ zum Erfolg. Ein zweiter, symbolischer Schlüssel folgt vom Ortsvorstand – in der Hoffnung, dass Zellner in einem Jahr dann auch die Rathausschlüssel in der Hand hält.

Die SPD hatte sich in ihrer Vorstandssitzung auf Zellner als Kandidat geeinigt, um, wie Birgit Noske sagte, „eine neue Transparenz zu schaffen“. Dazu gehöre auch, dass bei der Nominierung im Rahmen der Hauptversammlung auch Nicht-Mitglieder mitstimmen dürften: 26 Bürger hatten davon Gebrauch gemacht.

Zellner „bewirbt“ sich um das Amt mit einer selbstbewussten Rede, die beschreibt, was man in diesem Amt können muss. Stichworte sind Offenheit, Ehrlichkeit und Präsenz: „Ich kann Bürgermeister und deswegen stell’ ich mich auch zur Verfügung“, sagt Günter Zellner bei der Nominierungsversammlung der SPD. Und, nicht zu vergessen: „Wenn ich was mach’, dann mach’ ich’s gscheit und dann mach ich’s gut!“ Dazu gehört es für ihn auch, immer für die Töginger da zu sein: „Und wenn abends, in der Nacht irgendwo eine Not ist, auch dann bin ich Bürgermeister“, so sein Versprechen. Er, so Zellner, wolle für alle da sein. Dabei habe er bereits in der Vergangenheit bewiesen: „Der Zellner ist da, wenn’s brennt – auch nachts“.

Das sei durchaus „eine Last, eine Bürde, aber auch etwas Großes“. Für alle da zu sein, sei ein „schwerer Anspruch, aber: „Was gibt es Schöneres, als den Bürgern zu helfen? Für mich ist es das Schönste, Bürgermeister zu sein“, so Zellner.

Er machte deutlich, was aus seiner Sicht ein Bürgermeister sein und tun sollte: Ein Bürgermeister müsse Motor sein, er müsse anschieben können und auch Taktgeber sein. Und: „Er muss von seinem Amt aus bürgernah sein, bei die Leit sein“. Das bedeute auch, dass man den Bürger beteilige, dass man sie ernst nehme und sie bei wichtigen Entscheidungen frage „und das Ergebnis dann auch akzeptiert“. Ein Bürgermeister müsse Zellner zufolge auch „ehrlich verkörpern, für was diese Stadt steht“. Zur Ehrlichkeit gehöre dabei auch, dass man sagt, „was nicht geht“.

Töging stehe vor großen Herausforderungen – als Stadt, die sich zwischen Altötting und Mühldorf positionieren müsse. Als Stichworte nannte Zellner die Siedlungsentwicklung, die in Töging noch zunehmen müsse − vor allem auch im Hinblick auf die A 94. Ziel müsse es sein, die Stadt „lebens- und liebenswert zu erhalten, damit sich alle bei uns wohl fühlen“. Hier sprach Zellner die freiwilligen Leistungen einer Stadt an, die er das „Salz in der Suppe“ nannte und die man nicht streichen dürfe: Das wäre, als würde man die Grünflächen grün anstreichen: „In so einer Stadt will ich nicht leben.“ Weiter müsse man dafür sorgen, dass die Jugend die Stadt nach Schule und Ausbildung Möglichkeiten hätte, auch hier bleiben zu können. Hier spielten auch die Betriebe, die Selbstständigen eine große Rolle – nicht nur wegen der Steuer: „Wer wären wir ohne Geschäfte, ohne unsere Selbstständigen?“, fragte Zellner. Auch der „Verbund“ gehöre dazu – „unser Markenzeichen“. Zum Stichwort Infrastruktur merkte Zellner an, es sei Töging gelungen, „sechsmal so viel wie geplant“ für eine Straße zu zahlen: „Kann es nicht auch gelingen, dass wir die Hälfte davon in Bildung investieren?“

Zellner erinnerte daran, dass in Töging nach dem Krieg 56 Jahre lang SPD-Bürgermeister das Heft in der Hand hielten – und die „erfolgreiche Liste an SPD-Bürgermeistern möchte ich ab 2020 fortsetzen“.

Die beiden Ortsvorsitzenden überreichten ihrem Kandidaten einen gebackenen Schlüssel: Das sei noch nicht der Schlüssel zum Rathaus, meinte Marco Harrer, aber es möge „der Schlüssel dazu sein, dass er das alles schafft“ und es dann vielleicht doch auch der Schlüssel zum Rathaus wird – wenn Zellner und die SPD das gut gebacken bekommen. Marco Harrer jedenfalls ist überzeugt, dass Zellner „realistische Chancen hat, Erster Bürgermeister zu werden“. Harrer versprach, man werde einen „sachlich, fairen, aber harten Wahlkampf führen und aufzeigen, was seit 2014 falsch gelaufen ist.“

Zellner ist aktuell Dritter Bürgermeister, auch Mitglied des Kreistags und arbeitet als Regionsgeschäftsführer beim Deutschen Gewerkschafts-Bund (DGB). In seiner Freizeit ist Zellner ein „begeisterter Tänzer: Mittwochs ist Tanztag“. Da gibt dann die Musik den Takt an, nicht der Bürgermeisterkandidat – aber dafür darf er führen.
ina

 
 

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Günter Zellner

  • Stadtrat, 3. Bürgermeister
  • DGB- Regionsgeschäftsführer für Oberbayern

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